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Geschrieben von Dennis Bußmann

Burger Raclette Guide

Kennt ihr das auch? Immer, wenn Gäste kommen, will man was Besonderes vom Grill anbieten. Aber was? Auch wir können das (Grill-)Rad nicht neu erfinden…! Kiki hatte die überragende Idee ein Burger-Raclette zu veranstalten. Genau wie bei einem gewöhnlichen Raclette (zum Bericht) werden im Vorfeld viele Leckereien zum Belegen der eigenen Burger-Kreationen bereitgestellt. Einige Listen mit unterschiedlichen Zutaten haben wir euch in diesem Bericht zusammengestellt. Dann geht es an den Grill / die Plancha / den Raclette-Grill, oder wo auch immer ihr eure Burger zubereiten wollt. Wir haben dafür unseren Techinox Teppanyaki Grill genutzt. Jeder Gast erhält einen Bereich am Grill, wo er seinen Burger brutzeln kann. So kann jeder individuell entscheiden, welchen Gargrad das Pattie haben soll, ob Käse drauf soll und, und, und. Oder ihr bestimmt jemanden zum Grillmeister und die anderen belegen die Burger nach Lust & Laune.

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Wir haben unser Burger-Raclette bei kalten Außentemperaturen veranstaltet. Da man den Techinox Teppanyaki-Grill auch innen betreiben kann, haben wir uns kurzerhand dazu entschlossen, das Burger-Buffet im Haus aufzubauen. Natürlich lässt sich auch bei dieser Raclette-Variante eine gewisse Geruchsbildung nicht verhindern. Falls ihr also nicht so auf Essensgerüche in der Bude steht, solltet ihr euer Raclette unter der Dunstabzugshaube veranstalten oder es direkt nach draußen verlagern.

Die Geschichte des Burgers

Der Begriff "Hamburger" ist wahrscheinlich auf die deutsche Stadt Hamburg zurückzuführen. Verschiedene Hypothesen besagen, dass deutsche Einwanderer (vermutlich aus Hamburg oder dem weiteren Umland) Brötchen mit einer Hackfleischfrikadelle gefüllt haben und so einen schmackhaften und leicht transportierbaren Imbiss in die USA eingeführt haben. In einer anderen Variante des Hamburgers wurden Bratenreste und Soße zwischen zwei Brötchenhälften geklemmt und verzehrt.

Das erste „burgerähnliche“ Gericht stammt aus der chinesischen Küche, wird Roujiamo (oder Rougamo) genannt und wurde vor ca. 2200 Jahren erfunden.

Der erste offizielle Hamburger wurde vielleicht um 1900 im amerikanischen New Haven “Louis' Lunch“ von einem deutschen Einwanderers Ludwig (=Louis) serviert. Wobei sich über die These die „Gelehrten“ streiten, da dieses “historische Ereignis“ überraschender Weise nicht genau dokumentiert wurde.😊

Egal wo der (Ham-)Burger letztendlich herkommt, oder wer ihn erfunden hat – wir sind auf jeden Fall unendlich dankbar, denn wir lieben dieses leckere Fastfood und können gar nicht genug davon bekommen!

Heute definieren wir in der Regel einen Burger so, dass zwischen einem möglichst fluffigen Bun (=Hamburger-Brötchen) ein saftiges Pattie steckt. Dabei kann das Pattie aus verschiedenen fleischigen oder auch vegetarischen/veganen Zutaten bestehen. Das klassische Pattie besteht aus Rinderhack mit einem Fettanteil von 20 %, damit es auch nach dem Grillen schön saftig bleibt. Gepimpt wird der Burger durch verschiedene Beläge, wie Käse, Gemüse, Dips und Saucen.

Zutatenlisten für ein gelungenes Burger-Raclette

Ihr könnt eurer Kreativität und Phantasie bei der Zusammenstellung eurer Burger freien Lauf lassen. Wir haben hier einige Listen mit Zutatenvorschlägen für euch zusammengestellt. Diese Listen sollen zur Inspiration dienen und haben keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

Buns

Bei den Buns (=Hamburgerbrötchen) schwören wir für gewöhnlich auf unsere selbst gemachten Burgerbuns (zum Rezept). Für unser kleines Burger-Buffet war die Burger Buns Bakery so freundlich uns einige ihrer fluffigen Buns zur Verfügung zu stellen.

Fleisch-/ Pattie

Das klassische Burger-Pattie wird aus Rindfleisch mit einem Fettanteil von mindestens 20 % hergestellt. Aber ihr könnt natürlich auch viele andere fleischigen oder nicht-fleischigen Zutaten in euerem Burgerpattie verarbeiten. Achtet bei der Größe eures Pattie´s darauf, dass es im rohen, ungegrillten Zustand, etwas größer als euer Bun, ist. Beim Braten verliert das Pattie in der Regel Feuchtigkeit, was es etwas schrumpfen lässt. Tipp: Dieser Effekt fällt bei hochwertigem Fleisch deutlich geringer aus! Wir würzen unsere Pattie´s meistens mit Salz & Pfeffer, oder wir verwenden das Burgergewürz von Royal Spice*.

  • Rinderhack
  • Kalbshack
  • Lammhack
  • Schweinehack
  • Pulled Pork
  • Bratenreste
  • Roastbeef
  • Sucuk
  • Salsiccia
  • Fischfilet
  • Geflügel

Käse

Natürlich muss nicht jeder Burger zwangsläufig mit Käse überbacken werden..,aber wir von KBP sind uns einig: der geilste Burger ist ein Cheeseburger!😊 Grundsätzlich lassen sich alle Käsesorten verwenden. Wir bevorzugen Sorten, die gut schmelzen, wie zum Beispiel Cheddar oder Gouda.

  • Gouda
  • Emmentaler
  • Gruyère
  • Cheddar
  • Parmesan
  • Feta
  • Mozzarella
  • Butterkäse
  • Raclette Käse
  • Brie

Dips / Saucen

Mit der Soße könnt ihr euren Burgern eine bestimmte Richtung, oder auch ein Thema verleihen. Sie kann den Geschmack der Gesamtkomposition stark beeinflussen. Soll der Burger feurig scharf, cremig & herb, oder doch pikant werden? Natürlich könnt ihr mit einer milden Sauce auch einfach die natürlichen Aromen des Buns und Pattie´s unterstützen.

Toppings / verschiedene Beläge

Auf einen Burger gehören für mich, neben Fleisch, Käse & Soße, tatsächlich auch noch andere Zutaten. Dabei könnt ihr wählen, ob ihr es knackig frisch, wie zum Beispiel beim Salat, oder bereits zubereitet, wie bei einer Bacon-Jam mögt.

Sonst noch was?

Kalte Getränke! Die sind ganz wichtig. Klassisch wäre Cola oder Bier, aber auch Wein ist mittlerweile Jargon fähig zu Burgern. Serviert das, was euch und euren Gästen schmeckt.

Auch bei sonstigen Beilagen, wie Pommes oder Salaten, will ich euch natürlich nichts vorschreiben. Stöbert einfach etwas in unserer Beilagen-Kategorie und sucht euch das Passende aus. Aus meiner Sicht braucht ein guter Burger ohnehin keine Beilagen.

Mit einem guten Burger könnt ihr nie etwas verkehrt machen. Die Betonung liegt dabei auf “guten“. Achtet bei der Auswahl eurer Zutaten auf die Qualität. Wie jeder Gast seinen Burger zusammenbaut bleibt ihm natürlich überlassen…, jedoch bietet es sich aus meiner Erfahrung heraus an, gerade bei unerfahrenen Burger-Essern (wie z.B. bei meinen Eltern), eine Hilfestellung zu leisten. Nach dem Motto: “Mit den Zutaten könnt ihr jeden Burger zusammenstellen auf den ihr Bock habt. Ich baue meinen heute so zusammen…und dann den Gästen ein ausgedrucktes Rezept von Kiki’s BBQ Place präsentieren!😉

Hier findet ihr einige unserer Burger- & Sandwichrezepte

Nützliche Tipps & Tricks

Tipps und Tricks zur Vorbereitung und zum Aufräumen. Das erleichtert euch die Arbeit.

  • ihr benötigt viele, viele, viele Schalen, um alles in der Nähe des Grills  aufzustellen
  • je nach Gästeanzahl treffen wir uns schon früher und bereiten alles gemeinsam vor - also beginnt das Beisammensein schon bei den Vorbereitungen
  • verwendet einen großen Tisch, oder notfalls ein bis zwei Beistelltische
  • der Tisch kann früh eingedeckt werden, damit das nicht kurz vor knapp geschehen muss
  • falls ihr das Burger-Raclette indoor abhalten solltet, empfehlen wir euch, es unter einer Dunstabzugshaube zu machen
  • die Spülmaschine sollte leer sein, damit ihr nach dem Schlemmen alles direkt einräumen könnt
  • eine Schale mit Kaffeepulver vertreibt anschließend Essensgerüche (teilweise)
  • Kissen und Decken schon vorher aus dem Raum nehmen, damit sie keinen Geruch aufnehmen
  • plant für den folgenden Tag keine extra Speisen ein - aus den Resten kann man am nächsten Tag eine leckere Restepfannne, einen Auflauf, oder noch ein paar Burger zaubern
  • falls zu viel Hartkäse übrig bleibt, kann dieser anschließend eingefroren werden
  • auch Kindern macht das Burger-Raclette riesigen Spaß;  macht/besorgt für sie extra kleine Buns & Patties

Und wo bekommt Ihr einen Techinox Teppanyaki-Grill? Natürlich direkt beim Hersteller. Einfach den folgenden Button klicken und schon kann es bald losgehen...

noch mehr Tipps rund um das Thema Raclette & Fondue findet Ihr hier

An dieser Stelle möchten wir einen großen Dank an unseren Freund und Grill-Buddy Matthias für die fantastischen Fotos aussprechen. Wenn ihr mehr von Matthias sehen wollt, findet ihr HIER seine Webseite.
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