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Geschrieben von Dennis Bußmann

Beef Brisket - Schritt für Schritt erklärt

Bei einem Brisket ist es besonders wichtig, dass Ihr ein gutes Ausgangsprodukt habt. Ihr könnt alle Grill-Schritte noch so gut befolgen, wenn Euer Fleisch zu wenig intermuskuläres Fettgewebe aufweist, wird es mit hoher Wahrscheinlichkeit trocken wie eine Schuhsohle. Also achtet schon beim Kauf auf eine hohe Qualität. Das funktioniert unserer Meinung nach am Besten indem Ihr zu Eurem Fleischer des Vertrauens geht und mit ihm besprecht was Ihr vorhabt.

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Zutaten:

  • 5 kg Rinderbrust (Flat & Point)

  • BBQ Rub (Great Berrier Beef)

  • 250 ml Rinderbrühe

Rösle Videro G6-S*

Inkbird IBBQ-4T WLAN*

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ZUBEREITUNG:

  1. Bei einem klassischen Brisket beginnen die Vorbereitungen in der Regel schon am Vortag: zuerst müsst Ihr das riesige Stück Fleisch bestaunen. Wenn Ihr Euch beruhigt habt, könnt Ihr das Fleisch vom überflüssigen Fett befreien. Die Fettschicht auf der Unterseite haben wir einfach dran gelassen.
  2. Rinderbrühe mit Hilfe einer Marinierspritze* an vielen verschiedenen Stellen in das Fleisch spritzen und anschließend die Rinderbrust ordentlich mir Rub würzen. Wir haben unser Brisket über Nacht im Kühlschrank ziehen lassen.
  3. Grill auf 110 Grad einregeln, dafür haben wir die beiden äußeren Brenner des Rösle Gasgrills voll aufgedreht. Bevor wir die Rinderbrust auf den Grill gelegt haben, haben wir die erste Ladung Hickory Chips* in einer Räucherbox über einem der angeschalteten Brenner zum Rauchen gebracht.
  4. Fleisch in den indirekten Grillbereich zwischen die eingeschalteten Brenner legen. Jetzt ist die meiste Arbeit getan und Ihr könnt Euch entspannt zurücklehnen. Achtet darauf, dass die Grilltemperatur möglichst konstant läuft und Ihr immer wieder Räucherchips nachlegt. Wir haben unser Brisket ca. 70 Minuten lang geräuchert.
  5. Nach ca. 8 Stunden auf dem Grill haben wir unser Brisket bei einer Kerntemperatur von 85 Grad in Alufolie eingeschlagen und es anschließend wieder auf den 110 Grad heißen Grill gelegt. Das soll bewirken, dass das Brisket schön saftig bleibt und keine weitere Flüssigkeit verloren geht. Ihr könnt diesen Schritt theoretisch auch schon bei 80 oder 75 Grad Kerntemperatur durchführen. Beachtet dabei, dass sich dadurch die restliche Garzeit reduziert, da wir durch das Einschlagen in Alufolie, ähnlich wie beim Pulled Pork mit Texaskrücke (=Texas Crutch), den Garprozess beschleunigen.
  6. Nach einer weiteren Stunde auf dem Grill haben wir unsere Zieltemperatur zwischen 90 und 94 Grad erreicht. In unserem Fall war es die Goldene Mitte, nämlich 92 Grad. Nun folgt der nach meiner Meinung schwerste Teil – die finale Ruhephase. Wer sein Brisket bislang noch nicht in Alufolie oder Butchers Paper eingeschlagen hat sollte es spätetstens jetzt nachholen und das Brisket für eine Stunde im Grill/Ofen bei 50-60 Grad ruhen lassen, Wir haben dafür auf unserem Grasgrill einen Brenner auf niedrigster Stufe laufen lassen, den anderen haben wir ausgeschaltet.
  7. Nun kann der riesige Fleischbrocken endlich serviert werden. Es ist wichtig das Fleisch gegen die Faser aufzuschneiden. Wir haben unser Brisket in fingerdicke Scheiben geschnitten, mit dem ausgetretenen Fleischsaft beträufelt und serviert. Lasst es Euch schmecken!
  8. Der Geschmack ist der der absolute Hammer! Ein gutes Brisket sollte beim Kauen zart und weich auseinanderfallen. Genau so war unser Brisket: wahnsinnig aromatisch, zart und unglaublich lecker. Vielen Dank an die Fleischerei Rathsmann für dieses hervorragende Stück Fleisch!

    Die leichte Beeren-Note aus dem Great Berrier Beef Rub passt meiner Meinung ganz hervorragend zum Rindfleisch. Wer es puristischer mag kann auch ein Rub aus 3 Teilen Salz, 1 Teil schwarzem Pfeffer und ½ Teil Knoblauchgranulat verwenden. Nutzt einfach das Rub, welches am besten zu Euch passt.

Auch an dieser Stelle geht mal wieder ein großer Dank für die tollen Fotos an unseren Freund und Grill-Buddy Matthias. Wenn ihr mehr von Matthias sehen wollt findet ihr HIER seine Webside.
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