Das Flank ist ein Stück aus dem Bauchlappen (auch Dünnung genannt). Um den puren Fleischgeschmack zu erfahren, habe ich komplett auf Rubs und Marinaden verzichtet und es lediglich mit Salzflocken und Pfeffer serviert.
Obwohl die Zutatenliste somit sehr übersichtlich ist, gibt es doch einige Dinge zu beachten: das fängt bereits bei der Auswahl des Fleisches an. Dazu habe ich mich von meinem regionalen Metzger des Vertrauens beraten lassen, der das Steak lange genug abhängen (reifen) lassen hat. Er hat mich darauf hingewiesen, dass ich dieses Fleisch gut und gerne 2 Stunden vor dem Grillen aus der Kühlung nehmen kann, damit es schon etwas Temperatur annimmt.
- Den Grill voll aufgeheizen und das Steak von jeder Seite für ca. 4 Minuten scharf angegrillen, um es anschließend im indierkten Grillbereich bis zum gewünschten Gargrad nachziehen zu lassen. Die ideale Kerntemperatur liegt meiner Meinung nach zwischen 53-57 Grad. Hier geht es zu unserer Gargrad-Tabelle.
- Nach einer kurzen Ruhephase solltet Ihr das Fleisch quer zur Faser aufschneiden, um ein optimales Ergebnis zu erzielen (der Querschnitt zur Faser ist wirlich wichtig! dadurch wird Euer Steak noch zarter).
Ich muss Euch sagen: es ist ein Traum! Wer auf aromatischen, saftigen Rindfleischgeschmack steht, sollte auf jeden Fall mal ein Flank-Steak bei seinem Metzger ordern. Dazu kommt, dass der Preis im Gegensatz zu manch anderem Steak Cut recht human ist. Dieser Steakgenuss lohnt sich definitiv!