Inkbird IBBQ-4T Grillthermometer

WLAN, App, Spritzwasserschutz, USB-C Anschluss, undsoweiterundsofort..

Leute, Leute, da hat sich richtig was getan beim neuen Inkbird-Thermometer. Wir durften das kleine und handliche Model IBBQ-4T ausführlich testen und das haben wir natürlich auch getan.

Das Teil ist wirklich feature-packed, wie man es neudeutsch formuliert. Was in dem Kästchen alles drin steckt und ob auch alles funktioniert wie es soll, wir sagen es euch.

Los geht's

Inhalt:

Datenblatt:

  • Batterie: 2000 mAh Lithiumbatterie
  • Überwachungsbereich: von 0 ℃ bis 250 ℃
  • WiFi-Verbindung: Benötigt 2,4 GHz
  • Kompatibilität: min. iOS 10.0 oder Android 4.4
  • Anzeigetyp: LCD-Display
  • Abmessungen des Displays: 53mm x 35mm
  • Wasserdicht-Zertifizierung: IPx3

Bereitgestellt wurde uns das Thermometer von der Firma Inkbird höchst selbst. Einen ganz lieben Dank noch einmal an dieser Stelle.

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Unboxing

Die Verpackung kommt mattschwarz und ordentlich sortiert daher. Alle Teile sind sauber und geschützt in der Schachtel untergebracht und auch auf Plastik wurde weitestgehend verzichtet, lobenswert. Das Zubehör, wie auch das Thermometer selbst, sind ordentlich verarbeitet und machen einen soliden Eindruck. Als kleiner Technik-Nerd scanne ich natürlich zuerst den QR-Code auf der Rückseite der Verpackung, installiere mir die zugehörige Inkbird Pro App für Android und bringe das Teil in mein 2,4 GHz WLAN. 5 GHz wird nicht unterstützt, aber auf Grund der geringeren Reichweite ist dies auch in Ordnung. 

So langsam kribbelt es in den Fingern und ich will das Ding unbedingt in Action erleben. Also, schnell den Everdure Furnace aufgeheizt, die Dryaged Ribeye Steaks vorbereitet und aufi geht’s.

Das Inkbird im Praxistest

Für den ersten Test stecke ich jeweils einen der vier Fühler in meine beiden Fleischbrocken, schalte das Thermometer per Knopfdruck ein und schon zeigt mir das hintergrundbeleuchtete Display im schicken Orange die aktuelle Temperatur meines Grillguts an. Das Display ist zum Glück spritzwassergeschützt (mal wieder Schietwetter im Emsland) und zeigt übersichtlich die Temperaturen aller vier Fühler, den Akkustand und das WLAN-Signal an. Ich öffne die App und stelle für die beiden genutzten Fühler das vorprogrammierte Programm für „Beef“ und „medium rare“ ein (54 Grad). Nach dem scharfen Anbraten lege ich die Steaks in den indirekten Grillbereich und setze mich wieder ins trockene Wohnzimmer. Ganz gespannt schaue ich gefühlt im Sekundentakt auf das Handy-Display, bis mich ein schriller Alarm aus meiner Träumerei holt und mir signalisiert, dass die Steaks fertig sind. Hellwach renne ich rüber zum Grill, werde von einem freundlichen Signal des Thermometers begrüßt, ziehe die Fühler ab, lasse das Fleisch noch etwas ruhen und erfreue mich abschließend an zwei perfekt gegarten Steaks. Sauber, läuft.

Für den zweiten Test machen wir einen „Long-Job“ in Form einer BBQ-Bacon-Bomb, gefüllt mit Sucuk, Jalapeños und ordentlich Gouda. Ich führe an beiden Enden einen Fühler ein, lege das gute Stück bei 170 Grad indirekt auf den Grill, stelle in der App manuell eine Kerntemperatur von 68 Grad ein und zurück geht es auf das gemütliche Sofa. In der App öffne ich den Graphen des ersten Fühlers und beobachte wie die Kurve sich langsam gen gewünschter Temperatur bewegt. Eigentlich spannend wie ein Daumenkino, bin ich doch fasziniert von der sich laufend aktualisierenden Kurve, toll so eine Thermometer-App. Nach gut einer Stunde schrecke ich auf, als das Handy plötzlich losbellt wie eine Vuvuzela. Essen ist fertig, top. Ich schneide meine Fleischbombe ein und mich begrüßt ein saftiger Braten mit fein zerlaufenem Käse, so soll es sein. (Na, schon Hunger? 😉)

Die Laufzeit des Thermometers wird laut Hersteller mit 48 Stunden angegeben, dies konnten wir jedoch noch nicht testen, hochgerechnet passt der Wert jedoch. Der 2000 mAh Lithiumakku lässt sich standesgemäß per USB-C wieder aufladen, sodass keine Batterien gewechselt werden müssen. Zudem ist das gleichzeitige Laden und Verwenden des Thermometers möglich, top Geschichte.

Die Inkbird Pro App

Wie gesagt lief die Installation auf meinem Oneplus 6t mit Android problemlos und zudem empfand ich die App als übersichtlich und einfach einzurichten. Ich denke jedoch, dass die Bedienung der App für den ein oder anderen Technik-Nomaden oder nicht englischsprechenden Menschen nicht so leicht von der Hand gehen wird, da man wirklich eine Menge einstellen kann und Teile der App nicht ins Deutsche übersetzt wurden. Aber mit etwas Hirnschmalz sind auch diese Einschränkungen ausgeräumt. Zudem kann man in der App noch weitere WiFi-Geräte ins WLAN bringen und bedienen, was teils zu einer etwas unübersichtlichen Menüführung führt.

In der App lassen sich eine Vielzahl vorgefertigter Programme nebst gewünschtem Gargrad einstellen. Zudem ist die manuelle Regelung der Zieltemperatur möglich, sowie Min- und Max-Bereiche. Des Weiteren warnt die App bei Abweichungen von der Kerntemperatur akustisch wie auch durch Push-Benachrichtigungen.

Außerdem lassen sich in der App etwaige Temperaturkorrekturen vornehmen, unser Gerät zeigte jedoch stets bei allen Fühlern die gleichen und richtigen Werte an, somit war eine Korrektur hier nicht von Nöten.

Fazit zum Inkbird IBBQ-4T WLAN Grillthermometer

Was soll ich sagen? Irgendwie echt super nützlich so ein WLAN-Thermometer. Endlich schön aus dem Bett oder vom Sofa dem Grillgut über die App beim Brutzeln zusehen.
Das Inkbird selbst macht eine robuste Figur, die Funktionen des Geräts sind ausgereift und in unseren Tests verlief alles ohne Fehler. Lediglich die App ist etwas aufgeblasen, aber nach den ersten Einsätzen geht die Navigation auch hier leicht von der Hand.

Wer auf der Suche nach einem BBQ-Thermometer mit guter Reichweite durch WLAN, Spritzwasserschutz, ausdauerndem Akku und App-Steuerung ist, macht mit dem Inkbird IBBQ-4T auf jeden Fall alles richtig.

Im Gegensatz zum bereits von uns getestetem Inkbird IBT 6X sehen wir nun alle vier Temperaturangaben auf dem Geräte-Display auf einem Blick, haben alle vier Fühler-Eingänge sauber auf der Unterseite, WLAN anstatt Bluetooth, jedoch „nur“ vier an Stelle von sechs Fühlern.

 

 

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