Werbung
Geschrieben von Dennis Bußmann

Rösle Videro G6-S im Test

Was soll ich Euch sagen? Ja, ich habe es schon wieder getan! Nach meiner ersten Rölse Videro G6 BBQ Station habe ich mir jetzt das neue Modell des Rösle Videro G6-S zugelegt. Und das aus purer Überzeugung. Im Folgenden werde ich Euch die Unterschiede zu meinem alten Rösle G6 aus dem Jahr 2018 beschreiben und erläutern warum es wieder der Videro G6-S sein musste.

Die mit Sternchen (*) gekennzeichneten Verweise sind sogenannte Provision-Links. Wenn du auf so einen Verweislink klickst und über diesen Link einkaufst, bekomme ich von deinem Einkauf eine Provision. Für dich verändert sich der Preis nicht.

Datenblatt:

  • Rösle Videro G6-S Vario
  • Grillgröße: L 157 x B 57 x H 117,5

  • abgeklappt: L 121,5 x B 57 x H 117,5

  • Gewicht: 63,5 kg

  • Hauptgrillfläche: 92,5 x 45

  • Warmhaltefläche: 92,5 x 16

  • Leistung Hauptbrenner: 21,0 kW

  • Primezone: 3,5 kW

  • Seitenbrenner: 3,0 kW

  • Grillrost: Gusseisen emailliert

  • beleuchtete Drehknöpfe - zweifarbig

  • Gasregler mit integrierter Schlauchbruchsicherung

  • Artikelnummer: 25527

Die mit Sternchen (*) gekennzeichneten Verweise sind sogenannte Provision-Links. Wenn du auf so einen Verweislink klickst und über diesen Link einkaufst, bekomme ich von deinem Einkauf eine Provision. Für dich verändert sich der Preis nicht.

Rösle Videro G6-S*

Der erste Eindruck

Natürlich wusste ich in diesem Fall ziemlich genau was da auf mich zukommt. Und doch bestaune ich jedes Mal nach dem Aufbau das vollendete Werk. Der Videro G6-S  wirkt wie sein Vorgänger robust und kantig, optisch ansprechend. Besonders auffällig ist neben der riesigen Grillfläche mit 6 Brennern die große eingelassene Glasscheibe im Deckel. Sowie die beiden Abklappbaren Seitentisch mit Keramik-Primezone auf der einen und Seitenbrenner auf der anderen Seite.

Die Materialien sind gut verarbeitet. Keine überstehenden Kanten, keine Lackschäden, keine Macken. Die emaillierten Gussroste haben etwas Spiel in der dafür vorgesehenen Schiene. Unter dem Grill ist ausreichend Platz für eine 11kg! Gasflasche und einiges an Zubehör. Die herausnehmbare Fettwanne, sowie die Auffangschüssel sind bequem von der Rückseite erreichbar.

Der Aufbau

Diesmal habe ich mir Hilfe zum Aufbau geholt, was zur Folge hatte, dass wir zu zweit den neuen Grill in guten 55 Minuten stehen hatten. Auch wenn ich noch vom letzten Aufbau weiß, dass der Videro G6 auch gut und gerne alleine (mit Hilfe beim Herausnehmen der Grillkammer) aufgebaut werden kann, war das Arbeiten zu zweit sehr angenehm und effizient.

Die mitgelieferte Bedienungsanleitung ist verständlich und übersichtlich. Alle angegebenen Teile waren enthalten. Zum Lieferumfang gehören ebenfalls ein Gasschlauch, sowie ein Druckminderer. Somit fehlt nach dem Aufbau nur noch eine befüllte Gasflasche um das Grillvergnügen zu starten.

Was ist neu/anders?

Seit der 2018er Version hat sich natürlich einiges getan. Größe und Gewicht sind im Großen und Ganzen gleichgeblieben. Was Rösle glücklicher Weise ebenfalls beibehalten hat, sind die hervorragenden Rollen mit Feststellbremsen, die auch bei unebenem Untergrund ihren Dienst verrichten.

Neu ist dagegen, dass die Primezone aus der Hauptbrenner-Kammer nach links auf den Seitentisch gewandert ist. Das bedeutet gleichzeitig, dass ein zusätzlicher 3,5 kW Edelstahlbrenner zwischen die Hauptbrennern gekommen ist, was noch mehr Platz in dem ohnehin üppigen Garraum bietet.

Apropos Seitentische, beide sind klappbar, was gerade beim Verstauen des Grills zusätzlichen Rangierraum und weniger benötigte Abstellfläche bedeutet. Die Brennerknöpfe sind zweifarbig beleuchtet (blau = Brenner aus; rot = Brenner an). Außerdem sind mittlerweile sowohl die Fettauffangwanne, als auch Wärmeverteiler, die verhindern, dass Fett direkt auf die Brenner tropfen kann, aus Edelstahl gefertigt. Das verleiht beiden stark beanspruchten Bauteilen eine noch längere Lebensdauer.

Last but not least steckt im Namen des Grills der Zusatz “Vario“, was auf das bewährte Vario-Rostsystem schließen lässt, bei dem durch Austausch des Einsatzes z.B. ein Dutch Oven, Pizzastein, Wok, usw. in den freien Raum im Grillrost eingesetzt werden können.

Das Freibrennen

Nach dem Aufbau solltet Ihr Euren neuen "Schatz" einbrennen oder freibrennen: das bedeutet, dass alle Brenner (bis auf die Prime-Zone und der Seitenbrenner) voll aufgedreht werden. Der Deckel wird geschlossen um eine möglichst hohe Temperatur in der Grillkammer zu erzeugen. Dadurch werden eventuelle Produktionsrückstände und Verunreinigungen vom Aufbau beseitigt – der Grill wird im wahrsten Sinne des Wortes freigebrannt. Bei voller Brennerleistung hat der Grill sehr schnell eine hohe Temperatur von über 250 Grad und mehr erreicht. Das Einbrennen dauert ca 30 Minuten. Anschließend habe ich separat die Prime-Zone und auch den Seitenbrenner (bei geöffneter Seitenabdeckung) voll aufgedreht. Natürlich hat die Prime-Zone ruck zuck eine enorme Temperatur entwickelt – so soll es schließlich sein.

Nach dem Einbrennen den Grill abkühlen lassen. Die Grillroste habe ich anschließend mit einer handelsüblichen Grillbürste abgeschrubbt und den Rösle von außen mit einem weichen Tuch und Glasreiniger gereinigt bis alles blitzt und blinkt.

  • DSC 8172

  • DSC 8210

Das Fazit zum Videro G6-S Vario

Wie schon im ersten Eindruck beschrieben finde ich den Videro G6-S optisch sehr gelungen. Er wirkt kraftvoll, solide und kantig – aus meiner Sicht genau so, wie ein ansprechender Gasgrill aussehen sollte.

Die Brennerleistung ist top, der Rösle G6 kommt sehr schnell auf Touren – man merkt die 3,5 kw pro Hauptbrenner. Auch die Prime-Zone, die einigen auch unter dem Begriff Sizzle Zone bekannt sein könnte, liefert mit ihrem Keramikbrenner super Ergebnisse - ein Muss für jeden Steak-Fan.

Die Ablagefläche des Warmhalterostes ist riesig – hier findet sogar ein ganzer Teller Platz. Was für viele vielleicht gar nicht so wichtig erscheint, für mich aber auf jeden Fall bemerkenswert ist, sind die super Rollen. Da ich den Grill ständig bewege und er auch auf unseren Grillkursen zum Einsatz kommt, macht es mir das Leben wesentlich einfacher, wenn eine BBQ-Station mit vernünftigen Rollen ausgestattet ist. Und das ist der Rösle, er lässt sich mühelos von einer Person durch die Gegend schieben, auch kleine Kanten, Bodenwellen und sogar Rasen machen den Rollen nichts aus.

Die riesige Glasscheibe im Deckel bietet den wartenden Grillbegeisterten einen perfekten Blick auf den gesamten Garraum. Wenn ich bei meinem ersten G6 noch skeptisch ob der Reinigung der Glasscheibe war, weiß ich heute, dass dies kein Problem darstellt. Ähnlich wie in einem Backofen oder auch einem Kamin mit Glasscheiben lassen sich auch stärkere Verunreinigungen problemlos mit handelsüblichen Back-/Ofen-Reinigern entfernen.

Auch die „“neuen“ Features und Verbesserungen im Gegensatz zu meiner 2018er Version sind aus meiner Sicht gelungen und sinnvoll. Hier hat Rösle an den richtigen stellen Geld in die Hand genommen und dieses sinnvoll in die Optimierung investiert.

Die ersten Grillmenüs auf dem neuen Rösle Videro G6-S Vario haben meinen positiven Ersteindruck bestätigt. Der Grill hat richtig Power unter der Haube und bietet mit seiner riesigen Grillfläche genug Platz um eine ganze Fußballmannschaft zu verköstigen. Es macht riesigen Spaß mit dem Größten der Videro-Reihe zu hantieren und das wird in der Zukunft noch sehr häufig passieren.

* Ich nutze Provisions-Links diverser Anbieter. Nach dem Anwählen dieser Links (z. B. Amazon.de) und evtl. Kauf der Produkte erhalte ich eine Provision. Es entsteht euch keinerlei Finanzieller Nachteil.

Diesen Beitrag teilen: