Geschrieben von Dennis

Rösle Magnum Pro G4 im Test

Die neue Magnum Pro G4 Gasgrillstation von Rösle besticht durch einige neue Features. Dazu gehören ein Infrarot Heckbrenner, eine integrierte Halogen Rostbeleuchtung und, und, und....

Aber alles der Reihe nach. Wir haben uns für Euch die neue Gasgrillreihe genauer angeschaut und verraten was Euch erwartet.

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Datenblatt:

  • Höhe: 125 cm
  • Breite: 64,5 cm
  • Länge: 147,5 cm
  • Grillfläche: 78 x 48 cm
  • Warmhaltefläche: 75 x 13 cm
  • Hauptbrenner: 4 mit 16 kW
  • Back Burner mit 4,7 kW
  • Primezone mit 4,3 kW
  • Gusseiserne Grillroste emailliert
  • Stauraum für 11 kg Gasflasche

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Der Erste Eindruck

Rösles Grill und BBQ Station macht einen robusten und soliden Eindruck. Die Verarbeitung des pulverbeschichteten Stahlgehäuses wirkt gelungen. Der MAGNUM macht auf den ersten Blick was her!

Der Garraum, der mit 4 Hauptbrennern & Heckrenner ausgestattet ist, besitzt mit 78 x 48 cm genug Platz um auch für ausgedehnte Grillrunden ein einladendes Barbecue zu veranstalten. Der Stauraum im Unterbau ist regelrecht ein Traum. Neben einer 11 kg Gasflasche passen zusätzlich etliche Grillgadgets in den Unterschrank. An den Außenseiten hat der bayrische Hersteller sogar an einen Saucenhalter & Halter für Müllbeutel und Küchenrolle gedacht.

Im Gegensatz zur Videro Serie kommt die Magnum Serie optisch etwas “abgerundeter“ daher. Wir erkennen aber auch Rösle’s gewohnte Designelemente. Als erstes sticht natürlich die jetzt noch größere Sichtscheibe im Grilldeckel ins Auge. Auch die beleuchteten Drehknöpfe, die seit den 2019er Serien zweifarbig leuchten (rot=Brenner an / weiß=Brenner aus) sind alte Bekannte.

Der Aufbau

Der Aufbau geht schnell und einfach von der Hand. Ausgerüstet mit einem Akkuschrauber habe ich knapp zwei Stunden dafür benötigt. Wie bereits bei anderen Rösle Modellen sind auch in diesem Grill viele Teile und Schrauben vormontiert. Der einzige, der insgesamt 23 Arbeitsschritte, der mich etwas länger als nötig aufgehalten hat war das Finden des Kabels für die Halogenbeleuchtung im Grill. Dieses war in meinem Fall vorne links unter der Abdeckung „versteckt“. Nachdem ich gefühlt 100-mal daran vorbeigeschaut habe und schon verzweifelt bin, konnte mir meine Frau mit den Adleraugen einer “Immer-Spielzeug-Kleinteile-Suchenden-Mutter“ schnell weiterhelfen.

Zum Lieferumfang gehören ebenfalls ein Gasschlauch sowie ein Druckminderer. Somit fehlt nach dem Aufbau nur noch eine befüllte Gasflasche und der Grillspaß kann losgehen.

Was unterscheidet den Magnum Pro G4 vom “normalen G4“?

Die Pro Grills sind zusätzlich mit einem Infrarot Heckbrenner und einer Primezone im Seitentisch ausgestattet.
Eine 11 kg Gasflasche passt aber unter beide Varianten.

Das erste Mal

Alle Teile sind an ihrem Platz und funktionieren - nach dem obligatorischen Ausbrennen (um eventuelle Rückstände aus der Produktion zu beseitigen) kann der Magnum Pro G4 in seinen ersten Grilltest bei Kikis-BBQ-Place starten. Und er macht sich gut. Die Hauptbrenner mit Ihren 16 kW bringen schnelle Hitze. Und wem das noch nicht reicht kann den BACKBURNER mit zusätzlichen 4,7 kW hinzuschalten (wichtiger Tipp vom Hersteller: bei Inbetriebnahme des Backburners unbedingt das Warmhalterost entfernen, da die hohen Temperaturen zu Verformungen am Rost führen könnten!). Die PRIMEZONE an der Seite lässt mich vermuten, dass hier im Gegensatz zu älteren Modellen nochmal nachgebessert wurde. Mein objektiver Eindruck sagt mir, dass sie heißer ist als bei den Vorgängern (was mir gleich ein paar zusätzliche Röstaromen am Flanksteak einbringt). Durch ein Hochstellen des ebenfalls gusseisernen Grillrostes kann die Primezone gleichzeitig als “normaler“ Seitenbrenner genutzt werden. Also bringe ich hier meinen Wok zum Einsatz.

Auch das indirekte Grillen funktioniert tadellos. Wenn ich die beiden äußeren Brenner auf Vollleistung laufen lassen, komme ich bei Außentemperaturen von unter 10 Grad auf Garraumtemperaturen von 150 Grad und mehr. Das bedeutet ich habe ausreichend Temperatur und Grillfläche, um auch Pulled Pork, Hähnchen, Flammlachs und Co. im indirekten Bereich zu garen.

Mit der Reinigung der Grillroste muss ich mich zugegebener Maßen noch anfreunden. Durch das spezielle FATDRIP-SYSTEM läuft das Fett durch die vorhandenen speziellen Roste in eine Fettschiene. Durch die Vertiefungen in den Rosten empfinde ich die Reinigung etwas mühevoller als bei herkömmlichen Rosten. Als zusätzliches Reinigungsutensil hat der Hersteller dafür einen metallischen Rostheber dazugelegt, dessen Vertiefungen "zufällig“ genau in die beschriebenen Rillen passen. So können Grillreste einfach rausgeschoben werden. Wem dieses System nicht gefällt kann die Roste theoretisch umdrehen.

Das Verschieben und transportieren des Pro G4 gelingt wiederum mühelos. Da ich meine Grillgeräte immer wieder bewege und sie wegen dem Einsatz auf unseren Grillkursen häufig hin und her transportiert werden, bin ich für gute und funktionsfähige Rollen sehr dankbar. Und die hat der Magnum definitiv.

Das Fazit zum Rösle Magnum Pro G4

Eine Grill & BBQ Station die alles hat und kann. Und das zu einem vergleichbar schmalen Taler, wenn man sich die Aspiranten anderer Hersteller in dieser Kategorie anschaut.

Die mittlerweile bekannte große Scheibe im Deckel fügt sich nahtlos in das robuste, geradlinige Design der Magnum Serie ein. Viel Stauraum für weitere Grillutensilien lädt zu weiteren Abenteuern an und um den Grill ein. Das neue Fatdrip-System ist im ersten Moment etwas gewöhnungsbedürftig, aber auch damit werde ich mich arrangieren können. Abgerundet wird das Gesamtbild durch die perfekten Transportrollen die auch bei unebenem Untergrund tadellos ihren Dienst leisten.

Grillerherz was willst Du mehr?!?

Und wo bekommt Ihr den Magnum Pro G4?

Natürlich beim Grillhändler Eures Vertrauens. Schaut Euch das gute Stück live und in Farbe an und entscheidet selbst, ob Euch der Grill den Preis von 1.399,- EUR wert ist.

Falls Euch der Weg zum nächsten BBQ Shop zu weit ist, könnt Ihr Euch den Grill natürlich auch auf Amazon anschauen.

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