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Geschrieben von Scotty

LEKKER - Namibische Farmküche

... zum Kochen und genießen

In unserer heutigen Buch-Rezension schauen wir mal weit über den Tellerrand (höhö), genauer gesagt in das afrikanische Land Namibia, auf die Gästefarm Ababis. "LEKKER" ist Afrikaans und wird für alles Schöne, Köstliche, Schmackhafte, Nette verwendet.

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Über das Buch:

  • Erschienen 2019
  • Hummerstein Verlag
  • Autorinnen: Kathrin Schulze Neuhoff und Ria Henning-Lohmann
  • Seitenzahl: 208
  • Einband: Softcover
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Mal eben schnell was kochen?!?

So, so, ein Kochbuch aus Namibia also, höchst interessant. Dann mal los: In dem Buch „LEKKER! Namibische Farmküche zum Kochen und Genießen“ tauchen wir mit der Autorin Ria Henning-Lohmann in die kulinarische Vielfalt des Landes und in das Leben der Familie Schulze-Neuhoff ein und lernen eine Menge über eine der ältesten Farmen des Landes sowie der dort verbreiteten Lebensmittel.

Auf 208 Seiten treffen wir nebst Interpretationen klassischer deutscher Rezepte auf starke Ideen, die die Vielfalt Afrikas auch bei uns auf den Teller bringen. Im Besonderen fällt uns das Kapitel der Braai-Rezepte ins Auge. Braai ist eine spannende afrikanische Variante des gemeinschaftlichen Grillens, wo typischerweise Kameldornholz anstatt Kohle verwendet wird.

Das Buch vermittelt mit seiner großartigen Bildsprache neben vielerlei Rezepten auch greifbar die Herausforderungen, die das Kochen am Wüstenrand Namibias mit sich bringt. Könnt ihr euch bspw. vorstellen nur alle zwei Wochen einkaufen zu gehen und dafür 240 km zu fahren und das bei bis zu 40 Grad Hitze? Also ganz ehrlich: Ähh, nein. Aber ich ziehe meine Grillschürze vor der Kreativität, wie diese Herausforderungen vor Ort gemeistert werden.

Empfehlung des Hauses: Zebra-Sauerbraten

Wie bitte was? Ja, ihr habt richtig gelesen. Oryxantilopen, Kudu oder Zebra sind ganz normale afrikanische Wildfleisch-Delikatessen, welche im Buch von den deutschen Auswanderern zu leckeren Gerichten verarbeitet werden - Empfehlungen für Bezugsquellen und Alternativen inklusive. Beim Anblick der tollen Rezeptbilder tropft einem der Zahn und der Hunger klopft laut an die Magenwand.

Der Rezeptteil des Buches berücksichtigt alle Gänge wie Vor- und Nachspeisen, Suppen, diverse Hauptgänge und das Braai-Grillen. Auch Vegetarier und Naschkatzen kommen hier auf Ihre Kosten. Zudem sind die durch den Einsatz begrenzter Zutaten von jedermann*frau schnell und LEKKER nachgekocht.

So ist das Buch prall gefüllt mit den Lieblingsgerichten der Gäste und Bewohner der Ababis Gästefarm am Rande der Naukluft-Berge. Das Druckwerk nimmt seine Leser mit auf eine abenteuerliche Reise durch die Steppen Afrikas und es entsteht gar ein ausgeprägtes Gefühl von Fernweh beim Leser. Mehr als ein Kochbuch.

Ein besonderes Augenmerk legt die Autorin stets auf die Wertschätzung der ländlichen Esskultur Namibias in Hinblick auf Verfügbarkeit natürlicher Ressourcen und Nachhaltigkeit der Rohstoffe.

Fazit

Für jeden der Lust auf eine eindrucksvolle kulinarische Reise im Geiste auf den größten Kontinent wagen und kreativ seine Kochkünste aufpeppen möchte. Die gebotenen Bilder sind schlichtweg der Hammer und die Geschichten rund um die Ababis Gästefarm machen einen anschaulich bewusst, wie gut es doch ist „mal eben“ zum Supermarkt flitzen zu können.

In Summe eine absolute Empfehlung unsererseits, wir wagen uns in Kürze mal an selbstgemachtes Biltong, das wird ein Spaß.

Top, das Buch möchte ich!

Külbs Steaks: Zwei Brüder - Zwei Kontinente

Viele werden sich vermutlich fragen: Aus NAMIBIA?! Wie kommen die denn da drauf? Im Prinzip haben wir im ersten Moment genauso reagiert. Wieso Steaks aus Namibia importieren? Aber der Reihe nach.

Alles fing damit an, dass wir durch einen gemeinsamen Bekannten auf die Gebrüder Külbs und deren deutsch-namibianisches-Business aufmerksam gemacht wurden. Wir waren, wie bereits erwähnt, anfangs etwas skeptisch, warum wir Rindfleisch aus Namibia importieren sollten. Auf der anderen Seite: Warum eigentlich nicht?! Auch anderes Fleisch reist um den halben Globus, um beim Endverbraucher auf dem Grill, ähm Teller zu landen, also haben wir den Külbs Steaks eine Chance gegeben – zum Glück!

Der Hintergrund

Die Brüder Jonathan und Valentin betreiben unter www.kuelbs-steaks.com* einen Internetversandhandel für ihre afrikanischen Steaks und einiges was man noch so zum Grillen benötigt. Dabei lebt und arbeitet Valentin in Deutschland, um von hier den deutschen, aber auch den europäischen Markt zu bedienen. Bruder Jonathan betreibt die familieneigne „Springbockvley“-Farm in dritter Generation seit Ende der 50er Jahre in Namibia.

Was macht die Külbs Steaks so besonders?

Ganzjährige Freilandhaltung in der wunderschönen Natur des südlichen Afrikas garantiert nicht nur glückliche Rinder, sondern auch aromatisches und zartes Fleisch. Bei der Aufzucht wird komplett auf Allergene, Kraftfutter und Mastfütterung verzichtet. Die freilaufenden Tiere wachsen nachhaltig, artgerecht und naturbelassen auf, was für eine ideale Entwicklung und ausgeprägte Muskeln sorgt. Das ist das Geheimnis des zarten Fleisches mit der feinen Wildnote.

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